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Eine EU ohne Glanz und Anreiz!
Ich muss ehrlich sagen dass die Haltung der Tschechen den EU-Köpfen in Brüssel mal zu Denken geben sollte. In letzter Zeit sind oder werden dermaßen Regelungen (meist gegen die Willensfreiheit des Verbrauchers) beschlossen die die Freiheit der Einzelnen bevormundet (im Fachjargon: zum Schutze der Volksgesundheit); wie sich sich ernährn sollen, usw. Die EU ist dazu da ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, grundlegende Regeln aufzustellen (nicht zu über-Regeln) und vor allem 380 Millionen EU Bürger angerecht auf der weltpolitischen Bühne zu vertreten (was nicht immer klappt). Derzeit kümmert man sich aber lieber um eine GENERALISIERUNG aller STAATEN und eine GLEICHSCHALTUNG der SYSTEME damit nachher nur noch (mehr) wenige die Hebel in der Hand haben. (Eines der Argumente gegen den Lissabon-Vertrag). Das meiste für den Ottonormalverbraucher mit Absender Brüssel war sowieso immer nur NEGATIV. Was kam bisher positives dabei herum ausser Maastricht (Freie Zirkulation im EU Binnenmarkt von Personen und Waren)....?

Kommentar zu: http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Tschechien-Europa-Vaclav-Klaus;art123,2700471

-- Edit: Rechtschreibfehlert korrigiert ---

Strohfeuer Naher Osten (Leserbrief: Brennpunkt und Faktoren )
Die jüngsten Ereignisse haben erneut bewiesen wie zerbrechlich die Annäherung zwischen Israel und Palestina sein kann. Insbesondere der Faktor Hamas macht der immerdauernden Geschichte des Nahost-Konflikts in letzter Zeit schwer zu schaffen. Diese Art von Behinderung des Friendensprozess beruht aber auf Falltüren in die (leider) viele regionale als auch internationale Vertreter reingefallen sind. In Primis sind die USA unter George W. Bush zu erwähnen. In der „Kurzschlussreaktion“ des 11. Sept 2008 haben diese „nur Rot gesehen“. Dadurch wurde eine gewaltige Maschinerie in Gang gesetzt die bis heute ihre Auswirkungen spüren lässt. Andere Fallstricke wurden der EU zum Verhängnis. Durch ihre immer noch uneinige Haltung gegenüber globalen Problemen hat sie es nie geschafft dem Unilateralismus der USA Einhalt zu gebieten. Russland seinerseits hat bisher nur auf seine Interessen geschaut und eventuelle „Missionen“ in der Internationalen Gemeinschaft aufs Zweite Gleis geschickt. Kommen wir ferner zur UN, dem Sicherheitsrat (dessen Zusammensetzung mittlerweile nicht mal mehr einen Funken der der Realität widerspiegelt), ein Konglomerat von höchsten Interessen ohne nennenswerten Nutzen für die Weltöffentlichkeit, eine Kaste von unilateralen globalen Interessen.

Im Kern der Sache sind es aber Hamas und Israel die sich bei dieser erneuten Eskalation mit einer Anzahl von Toten seines gleichen der letzten Jahre auseinander setzen müssen. Wir finden dort mittlerweile nicht nur auf Palestinänsischer Seite Verzweiflung und Angst. Nein, auch im Israelischen Lager erhärtet sich der Eindruck dass das Land in einem erneuten „Rechtsruck“ enden könnte, de facto eine Regierung der Rechten und ultra-orthodoxen Kräfte.

Die jüngste Eskalation des Konflikts spiegelt in keiner anderen Weise die Ängste beider Völker wieder. Zwei die mittlerweile nichts anderes mehr kennen als die Angst. Und Angst vergiftet den Geist und blockiert den gesunden Menschenverstand.

Wenn wir beiden Völkern helfen wollen müssen wir es uns zur Aufgabe machen die „Extremen“ beider Lager zu entschärfen. Andernfalls wird es zu einer Rückkehr in den „Kalten Krieg das Nahen Osten führen“. Und das sollte sich die Internationale Gemeinschaft nicht auf die Rote Karte schreiben lassen.

Wären die Politiker aller Regierungen nur halb so hilfsbereit und effizient wie die Freiwilligen Hilfsorganisationen, dann wäre schon längst zumindest der Weg yum Frieden asphaltiert worden. Man bedenke dass eine geteerte Straße nicht unbedingt zum Erfolg führt. Sie ist lediglich ein Mittel der Kommunikation.


hallo
du solltest dich mit der gründungsproblematik des staates israel beschäftigen und dem krieg von 1947, gruss torsten

Armut und Radikalismus = Terror?
In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere Della Sera“ von Sonntag, dem 30.11.2008, erklärt der französische Schriftsteller Dominique Lapierre daß es in Indien keine Konflikte aus religiösen Gründen geben würde. Dem widersprechen jedoch Ausschreitungen zwischen Hindu und Christen im indischen Unionsstaat Orissa. Ich stimme Lapierre voll zu wenn er meint das die meissten Konflikte aufgrund der Armut geführt werden. In meinen Augen wäre das sowas wie ein Klassenkampf der verschiedenen Konfessionen gegen die reiche Oberschicht. Armut ist aber auch der beste Nährboden auf dem radikales Gedankengut und Handeln gut gedeihen. Hier vermischt sich später der „Klassenkampf“ gegen die Armut und Hungersnot mit „radikal-religösen“ Elementen (Indien hat es bis heute nicht ausreichend geschafft den Großteil seiner Bevölkerung am Wohlstand teilhaben zu lassen). Das Erste nährt sich von der Armut und dem Elend. Das Zweite gibt es als Zugabe zum Ersten. Denn wenn die reiche Oberschicht größtenteils einer Religion angehört mit der sich die arme Unterschicht kaum oder gar nicht identifiziert oder gar respektiert sind dies die besten Voraussetzungen für eine extrem explosive Mischung. Mischt man dies mit Zutaten vom „Krieg der Kulturen“, dem Unilateralismus der USA, dem Konflikt im mittleren Osten dann ergibt sich daraus ein neues Mosaik in welches auch die Terroranschläge von Mumbai rein passen.
Meiner Ansicht nach ist das eigentliche Ziel nicht die Vernichtung der Sionisten und ihrer Verbündeten, sondern das Zunichtemachen der wackligen Annäherungsversuche zwischen Indien und Pakistan. Ein Krisenherd der weit mehr Potential freigeben würde als es der mittlere Osten je könnte (Wir haben es bei Indien und Pakistan mit 2 Atommächten zu tun).
Was die Welt nun am wenigsten braucht sind gegenseitige Anschuldigungen von Islamabad und Neu Dehli. Die politische Lawine der Terroranschläge würde beide Regierungen in die eisigen Tiefen der Diplomatie reißen. Damit hätten die Urheber der Anschläge auf das wirtschaftliche Herz Indiens einen vollen Sieg errungen. Sollte es zum schlimmsten kommen hätten wir mit Indien und Pakistan Zwei Atommächte mit einer wackligen Innenstruktur, voll mit sozialen und ideologischen Spannungen. Denn das heutige Bild beider Länder ist mehr als beunruhigend.

Die Seele des Menschen hat leuchtende Gipfel und tiefschwarze Abgründe. Hungernot, Armut, Elend. Das sind die Zutaten aus denen radikale Ideologien entstehen. Wenn man dann noch die Gleichgültigkeit, Überheblichkeit und Unterdrückung dazu nimmt haben wir den perfekten Selbstmord-Terroristen. Und wer kümmert sich schon um die anderen wenn er nichts mehr zu verlieren hat?

Andy
mysay@inbox.com

Die kleinen (nötigen) irdischen Dinge....
Was hier so aussieht wie eine falsch zusammen gebaute Intensiv-Station ist in Wirklichkeit das aus Russland stammende Astronauten-Klo der Internationalen Raumstation ISS. Zu dumm nur das die Spülung nicht ging. Also wurde mal eben im Rekordtempo eine Ersatzpumpe von Moskau nach Cape Canaveral verfrachtet und in letzter Sekunde auf die Tragfläche des startenden US-Shuttles gebunden (letzteres nicht so wörtlich nehmen). Nun sind wieder alle erleichtert. Vor allem die irdische NASA Pressestelle die sich mit ungemütlichen Fragen "in der Schwerelosigkeit aufs aufs Klo gehen und wie dann abziehen?" oder was man denn bei Dünnpfiff und anderen problemtatischen Situationen macht auseinander setzen musste. Aber so ist es nun mal, wer hoch hinaus will kommt am wichtigsten nicht vorbei. Ein funktionierendes stilles Örtchen...



Link: AOL News (US)

Offener Brief an Bangkok Post bzgl. Unruhen in Thailand
Eine gemischte Lòsung (Demokratie und Monarchie)

An den Redakteur,

als Freund Thailands kann ich nicht mehr machen als ihr Land zu bewundern. Ihr wurdet kein Opfer des Kolonialismus in den letzten Jahrhunderten so wie es Indien und anderen Nachbarstaaten ergangen ist. Ich bin kürzlich in Thailand gewesen und ich weiß das es hart ist mit hochrangigen Geschäftemachern und Korruption umzugehen. Nicht einmal Demokratie ist in der Lage die Sache in der Hinsicht zu lösen wie das Volk es sich wünscht. Ich glaube das die einzige Medizin um diese Situation zu meistern eine Koexistenz von Demokratie und Monarchie wäre wie sie in Großbritannien angewandt wird.

Ich habe eurer Geschichtsmuseum besucht und bin der Überzeugung das langfristige Stabilität nur dann Erfolg haben wird wenn das Zusammenspiel zwischen Monarchie und Demokratie Anhängern funktioniert.

Eine andere Sache sind Korruption und Vetternwirtschaft (letzteres regiert auch in Italien wo ich seit 2000 lebe).

Um die Sache zu Ende zu bringen; ich vertraue den Thailändischen Bürgern dass sie den richtigen Weg wählen.



Die Nationalflagge Thailands
Kein Sprit im Tank weil zu teuer
Wir kenne sie ja aus den berühmten US-Serien, den Spielfilmen, Grosse fette Autos mit viel Hubraum. Aber was wenn kein Sprit mehr im Tank. In den USA macht derzeit eine “Low on Gas” (Kein Sprit mehr) Manie die Runde. Amerikanische Autofahrer die liegen bleiben. Haben die denn in der Fahrschule nicht gelernt das der “gas gauge” (die Tankanzeige) auch einen “Low” (Leer) hat. Damit outen sich die Amerikaner mal wieder. Sie denken immer noch man würde in den Golden Times leben wo der Sprit ja billig sein muss. Tja, Leute, es geht eben nicht mehr so. Wenn wir Europäer so ein Verhalten an den Tag legen würden dann wäre das europäische Strassennetz hoffnungslos von gestrandeten Autofahrern mit leerem Tank gesäumt. Als Grund geben die US Bürger die gestiegenen Benzinpreise an. Man könne es sich nicht mehr leisten den Tank voll zu machen. Aber was hat es damit zu tun das man die Tankanzeige nicht interpretiere kann. Oder kennt der Ami nur „FULL“?




Fette Karren ohne Sprit?


Link: CNN News (Travel) - English

Amerikaner, oder nicht, das ist hier die Frage!
Amerikaner, oder nicht, das ist hier die Frage!
(American or not, that's the Question!)

Wir nähern uns derzeit dem Ende der “Wander-Propaganda“ quer durch die Vereinigten Staaten für die Nominierung zum Präsidentschatfs-Kandidaten. Während bei den Republikanern schon alles seit langem fest steht gibt es im Demokratischen Lager ein Rennen bis auf den letzten Zentimeter. Ob dieses interne Duell die Demokraten intern zermürben würde, darüber kann man nur spekulieren. Fakt ist, das diese US-Präsidentschafts-Kampagne eine der spannendsten der letzten Jahrzehnte ist.

Seit dem Amtsantritt zur 1.Legislatur von George W. Bush bis Heute sind wir Zeitzeuge eines großen weltweiten Umbruchs geworden. Von den Ereignissen des 11. September, über das erneute sich Verhärten der Fronten im Mittleren Osten, bis hin zum Sturz der Taliban und Saddam Husseins Regime im Irak.

Als am 11. September 2001 Zwei von arabischen Terroristen kontrollierte Linienmaschinen von US Fluggesellschaften in die beiden Türme des World Trade Centers einschlugen fühlte die ganze Welt mit den Amerikanern. Für eine Weile gab es eine starke Kohäsion Amerika-Westliche Welt. Diese Wunde, durch Terroristen Radikal-Islamischer Weltanschauung verursacht, stempelte in die Köpfe der Bush Regierung einen wasserfesten Schriftzug „Kampf dem Terror“ mit verheerenden Nebenwirkungen, sowohl für die USA selber als auch für ihre Verbündeten. Die USA sahen sich durch den Anschlag auf eigenem Boden in der Prestige-Stadt New York so verletzt dass es von da an nur noch darum ging den Islam-Terror endgültig auszumerzen. Innerhalb der westlichen Allianzen und Bündnisse (UNO, NATO, EU,usw.) kam es zum offenen Konflikt ob man diese Art von „Ausrottung“ des Islam-Terrorismus mitmachen oder lieber auf diplomatische Mittel setzen sollte.

Durch den Streit innerhalb der westlichen Gemeinschaft und aufgrund eines „reellen“ fehlenden Gegengewichts in Sachen Grossmacht – wie zu Zeiten des Krieges die damalige Sowjetunion – sahen sich die USA darin bestärkt die Angelegenheit selber zu entscheiden und nahmen Frontalkurs; Sprich, alles aufs Schlachtfeld werfen um den arabischen Terrorismus zu vernichten, vom Militär bis Geheimdienste.

Dabei wurde die gesamte Medienaufmerksamkeit auf den „bösen Araber“ gelenkt. Von Washington beeinflusste Medien zeichneten ein düsteres Bild dieses „Terroristen“ um die Bösartigkeit zu verstärken. Das verbreitete in den Vereinigten Staaten ein Gefühl von Angst, Unsicherheit und auch den Aufschrei nach Vergeltung. Dadurch wurde auch das Misstrauen gegenüber US-Muslimen genährt. Durch diese Art von Propaganda wurden die US Bürger auf die „War On Terror“ Schiene gelenkt. Massive Einschnitte ins Privatleben (Privacy), totale Überwachung, überproportionale Ausgaben für den Verteidigungshaushalt; all das wurde von den durch die gelenkten Medien gut informierten Bürger des „Staates der Freiheit“ klanglos hingenommen.

Washington brauchte aber noch mehr. Es ging in erster Linie um den Terrorismus. Aber welch ein Zufall. Taliban und Co.! Also Afghanistan und IRAK(!). Der Terroranschlag in New York gab den USA eine einmalige Chance sich im Mittleren Osten als Führungsmacht zu etablieren. Afghanistan war nur eine Art „Vormission“. Eigentlich ging es mehr um Öl und den Iran. In diese Überlegungen wurde zweifelsfrei auch die Krise im Mittleren Osten mit einbezogen. Das Ergebnis dieses „Feldversuchs“ erleben wir noch Heute und es ist kein Ende in Sicht auch wenn sich Anzeichen einer Besserung im Irak ankündigen (laut US-Medien).

Während der Afghanistan Intervention, von einem großen Teil der Internationalen Gemeinschaft mitgetragen oder geduldet, konnte man beim „Alleingang“ der USA in Sachen Irak endgültig die „Strategie“ erkennen. Die UNO wurde ebenso übergangen wie die anderen westlichen Staaten. Es ging nur noch um eine Frage: „Amerikaner oder nicht!“ - und dies war mehr ein Anschreien als eine Frage. Hast du mitgezogen und Ressourcen (Geld und Soldaten) bereit gestellt warst gut angesehen. Durch diese Hilfe wollten sich einige Länder einen Pluspunkt im Weissen Haus verschaffen.

Seit jenen Tagen hat sich vieles geändert. Die USA, einst als Land der Freiheit und der Demokratie angepriesen, haben in dem letzten 8 Jahren so dermaßen gelitten das von den einstigen Aushängeschildern wie Menschenrechte, Internationales Recht, Demokratie und Freiheit nicht mehr viel übrig ist. Der Weltpolizist ist selbst zum Täter geworden (Anzeichen dafür gab es schon vorher). Er agiert auf der Weltbühne entgegen seine eigenen Prinzipien

Sämtliche Westlichen Staaten wären Heute keine Demokratien wären die USA nach dem 2. Weltkrieg nicht so hilfsbereit gewesen. Sie zogen uns mit dem Marshall-Plan wie ihr eigenes Kind auf. Ein Kind das mit der Zeit erwachsen wird, in einer Demokratie aufwächst. Es gibt Rechte und Pflichten, Moral und Gesetz, die respektiert werden müssen will man in einer freien Gesellschaft friedlich zusammen leben.

Am Ende kommt es immer wie es kommen muss: Der Arzt sagt zum Patienten er solle ja nie das Rauchen anfangen, es mache krank und raucht selbst 2 Schachteln am Tag. Im übertragenen Sinne haben wir in den letzten Jahren ein wenig unseres Glaubens in Washington verloren. Wir haben mit ansehen müssen wie unser großer Vater die USA seine eigenen Regeln bricht um seine Ziele zu erreichen (Guantanamò, Unilaterale Entscheidungen, usw).

Die George W. Bush Ära wird noch lange ihre Schatten in die Zukunft werfen. Nun liegt es an uns und dem neuen (hoffentlich mehr konstruktiven als destruktiven) Präsidenten der USA das Chaos der vergangenen Jahre wieder zu entschärfen. Fehltritte sind getan worden, aber den „Hausputz“ nun alleine den USA zu überlassen halte ich für eine „Kurzschluß-Entscheidung“. Europa tat Zwei große Fehltritte im 20. Jahrhundert die folglich mit Weltkriegen endeten. Nur so können wir uns und auch unseren „Vater“ USA vor noch mehr Schaden bewahren. Desweiten haben die Aktionen gegen den Terrorismus kaum Vorteile gebracht, ausgenommen für die USA selber, die Welt ist heute unsicherer denn je. Das Gleichgewicht der geo-politischen Kräfte schwankt dermaßen das man Angst haben muss die Erde kippt um. Jüngste Ereignisse zeigen das die Westliche Welt immer noch zu sehr mit den USA identifiziert wird. Daraus ergeben sich leider auch negative Folgen wie zum Beispiel die Angst vor einer „Kolonialisierung mittels Hilfslieferungen“, wie der Fall der Wirbelsturm Nagris in Burma zeigt.

Nun kann sich jeder selber Fragen ob er mehr Amerikaner ist oder nicht.

Andy
mysay@inbox.com
http://mysay.newsvine.com




Das Weisse Haus in Washington D.C., Sitz des US Präsidenten
New York und seine Besucher
Es gab seit einiger Zeit kein so großes Ereignis wie die Teilnahme des iranischen Präsidenten am World Leader Forum der Columbia University in New York. Kein so explosives und heiß brennendes Thema wie den „Erzfeind“ sich ins Land zu holen und ihm auch noch das Wort zu erlauben. Von Seiten der USA muss man nur sagen: Respekt! Durch diese Aktion haben die Vereinigten Staaten bewiesen das sie auch anders handeln können, nicht nur Unilaterial. Nur wurde die Möglichkeit von Seiten Ahmadinejads ein wenig vertan. Statt einer Debatte gab es die x-te Wiederholung seiner Reden die man sich auch im TV aus dem Iran angesehen hat. Dafür hätte er sich nicht über den halben Globus bis nach New York bemühen müssen. Einige seiner Themen sind einfach nur lächerlich. Es gibt keine Gays im Iran (werden ja alle exekutiert oder weg gesperrt!); Israel wird von der geopolitischen Landkarte getilgt; den Holocaust hat es nie gegeben! Ich frage mich nur ob ein iranischer Staatsmann wie Ahmadinejad noch einen Funken Anstand und „Grips“ hat und eventuell zweimal darüber nachdenkt bevor er was von sich gibt. Ich kann dazu nur sagen das dieser „Zirkus“ á la Ahmadinejad nicht hätte ein Zirkus bleiben sollen. Mir tut es nur Leid um die vertane Möglichkeit sich Freunde in der Welt zu machen.

Quelle: Der Besuch des Iranischen Pràsidenten bei der UNO und den World Leaders Forum



Link: Website Columbia University - World Leaders Forum

Der Super-Dollar und seine Folgen
Seit einiger Zeit haben wir Europäer ein Problem? Oder doch nicht? Genau! Es geht um den „Teuro“ Euro. Der macht uns nicht nur im Euroland zu schaffen sondern behindert auch noch unsere Exportgeschäfte. Das mit dem „Teuro“ kennen wir alle. In ganz Euroland wird alles teurer. Gas- und Strompreise werden wieder angehoben. Russland kann diesen Winter wieder (sollte es ein harter werden) mittels des „Gashebel“-Prinzips einige Forderungen „durchsetzen“; wir sind eben all zu abhängig vom Russischen Gas. Der Weak (schwache) Dollar kommt ja nicht von ungefähr. Die US-Wirtschaft hat sich noch nicht richtig entschieden ob es nun mal bergauf gehen soll oder nicht. Die Hausdarlehenskrise hat ihr Übriges getan. Und die FED. Nun ja, die FED (Federal Reserve, US-Notenbank) wird mal wieder zum Spielball der politischen Mitstreiter da die Präsidentschaftswahlen im Jahre 2008 vor der Tür stehen. Aber auch die asiatischen Währungen stehen einer Abwertung (oder Neubewertung) ihrer Währungen nicht optimistisch gegenüber. Dadurch entsteht nun die Gefahr das Euroland am Ende für alle anderen mit zahlt. Ein starker Euro ist gut um in den Urlaub zu fahren. Für das andere ist er aber alles andere als lohnend. Bleibt Abzuwarten wie sich die Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) der Situation gegenüber verhält auch deswegen da auch Stimmen laut geworden sind einiges in Sachen EZB zu ändern.

Quelle: La Repubblica (ITA), Datum: 01. Oktober 2007, Kommentar Economia & Finanza



Link: La Repubblica Homepage (ITA) - Wirtschaftsteil


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