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BLOG Jungle Statement von maverix: Lasciate ogni speranza voi che entrate (Dante Alighieri, Inschrift ueber dem Tor zur Hoelle) |
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| Beitrag vom 31.12.2008, 11:31 Uhr | Strohfeuer Naher Osten (Leserbrief: Brennpunkt und Faktoren ) |
Die jüngsten Ereignisse haben erneut bewiesen wie zerbrechlich die Annäherung zwischen Israel und Palestina sein kann. Insbesondere der Faktor Hamas macht der immerdauernden Geschichte des Nahost-Konflikts in letzter Zeit schwer zu schaffen. Diese Art von Behinderung des Friendensprozess beruht aber auf Falltüren in die (leider) viele regionale als auch internationale Vertreter reingefallen sind. In Primis sind die USA unter George W. Bush zu erwähnen. In der „Kurzschlussreaktion“ des 11. Sept 2008 haben diese „nur Rot gesehen“. Dadurch wurde eine gewaltige Maschinerie in Gang gesetzt die bis heute ihre Auswirkungen spüren lässt. Andere Fallstricke wurden der EU zum Verhängnis. Durch ihre immer noch uneinige Haltung gegenüber globalen Problemen hat sie es nie geschafft dem Unilateralismus der USA Einhalt zu gebieten. Russland seinerseits hat bisher nur auf seine Interessen geschaut und eventuelle „Missionen“ in der Internationalen Gemeinschaft aufs Zweite Gleis geschickt. Kommen wir ferner zur UN, dem Sicherheitsrat (dessen Zusammensetzung mittlerweile nicht mal mehr einen Funken der der Realität widerspiegelt), ein Konglomerat von höchsten Interessen ohne nennenswerten Nutzen für die Weltöffentlichkeit, eine Kaste von unilateralen globalen Interessen.
Im Kern der Sache sind es aber Hamas und Israel die sich bei dieser erneuten Eskalation mit einer Anzahl von Toten seines gleichen der letzten Jahre auseinander setzen müssen. Wir finden dort mittlerweile nicht nur auf Palestinänsischer Seite Verzweiflung und Angst. Nein, auch im Israelischen Lager erhärtet sich der Eindruck dass das Land in einem erneuten „Rechtsruck“ enden könnte, de facto eine Regierung der Rechten und ultra-orthodoxen Kräfte.
Die jüngste Eskalation des Konflikts spiegelt in keiner anderen Weise die Ängste beider Völker wieder. Zwei die mittlerweile nichts anderes mehr kennen als die Angst. Und Angst vergiftet den Geist und blockiert den gesunden Menschenverstand.
Wenn wir beiden Völkern helfen wollen müssen wir es uns zur Aufgabe machen die „Extremen“ beider Lager zu entschärfen. Andernfalls wird es zu einer Rückkehr in den „Kalten Krieg das Nahen Osten führen“. Und das sollte sich die Internationale Gemeinschaft nicht auf die Rote Karte schreiben lassen.
Wären die Politiker aller Regierungen nur halb so hilfsbereit und effizient wie die Freiwilligen Hilfsorganisationen, dann wäre schon längst zumindest der Weg yum Frieden asphaltiert worden. Man bedenke dass eine geteerte Straße nicht unbedingt zum Erfolg führt. Sie ist lediglich ein Mittel der Kommunikation.
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